Projekt der Evangelisch - Lutherischen
Kirchgemeinde Ruhla (Thüringen)
 
 

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Martinstag in Lauchröden (Superintendentur Eisenach) mit Drehorgel und Spenden für das Ruanda-Projekt der Kirchgemeinde Ruhla

Zur Vorgeschichte

Zu meinem sechzigsten Geburtstag habe ich von Familie und Freunden eine Drehorgel geschenkt bekommen. Als ich dann noch zu meiner Verabschiedung aus dem Dienst über hundert Drehorgeltitel gesponsert bekommen habe, stand für mich fest: Du orgelst zwar für Dich (und nicht so ganz nebenbei natürlich auch für die Zuhörer), aber Geld sammelst Du dabei für andere. So bewacht von da an der Affe (natürlich nur ein Plüschaffe) auf der Drehorgel eine Büchse für Brot für die Welt.

Dabei hat die Erfahrung gezeigt: in der großen Öffentlichkeit (Straßenfeste usw.) ist das Ziel "Brot für die Welt" allenfalls noch bekannt und dadurch auch Gewähr für die Seriosität der Sammlung.
Bei mehr innerkirchlichen Veranstaltungen gibt es eine verständliche Anfrage an das Ziel: "Brot für die Welt", das ist uns zu groß, zu anonym. Besser ist es, wenn es einen möglichst konkreten Spendenzweck gibt. Deshalb bin immer bereit für "Brot für die Welt" ähnelnde Projekte zu sammeln.

Zu Lauchröden

Vor einigen Jahren hat ein Eisenacher Pfarrer eine gedichtete Geschichte über den Heiligen Martin geschrieben, zu singen auf die Melodie von "Sabinchen war ein Fauenzimmmer". So haben dieser Pfarrer und ich es mit Drehorgel in der Georgenkirche aufgeführt.

Jetzt kam eine Eisenacher Pastorin, die die Vertretung in Lauchröden macht, auf mich zu, ob wir, sie und ich, diese Ballade zum Martinstag in Lauchröden aufführen könnten. Ich habe freudig zugesagt. Als ich meine Rahmenbedingung nannte: Spende für Brot für die Welt, stimmte sie dem zu, wollte aber doch ein mehr konkretes Projekt.
Beim Überlegen kamen wir auf das Projekt der Kirchgemeinde in Ruhla. So haben wir es dann auch gemacht. Es war ein schöner Gottesdienst und es gab 70 Euro für das genannte Projekt. Dabei ist diese Summe nur die eine Seite. Ich denke, daß die Sache auch Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt gewesen ist. Wenn Gemeindeglieder dadurch ins Grübeln kommen: "Warum können die Ruhlaer sowas durchziehen und wir bisher nicht", dann wäre viel erreicht.

Wenn Ihr Interesse für das Projekt in Ruanda geweckt ist, dann informieren Sie sich doch einfach hier!

Christian Trappe, der drehorgelspielende Kirchenrat i. R. (= in Rotation) aus Eisenach.

Tip: Wenn Sie den drehorgelspielenden Kirchenrat einmal zu sich einladen möchten, dann senden Sie ihm doch eine Email.

 

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